Demenz: Medikamente zur Behandlung

Hilfe aus der Apotheke Medikamente bei Demenz: Verschiedene Wirkstoffe stehen zur Verfügung.

In Abhängigkeit von der Ursache und dem Stadium der Erkrankung können verschiedene Mittel gegen Demenz (Antidementiva) zum Einsatz kommen. Bis heute können die meisten Formen der Demenz nicht geheilt werden, da keine ursächliche Behandlung zur Verfügung steht. Allerdings bedeutet eine leichte Verbesserung der Symptome oder ein verzögertes Fortschreiten der Erkrankung oftmals eine deutliche Erhöhung der Lebensqualität – sowohl für die Betroffenen selbst, als auch für ihre Angehörigen oder Pflegenden.

Medikamente bei Demenz: Überblick

Bisher gibt es nur wenige Medikamente, die zur Behandlung der Hauptsymptome von Demenz zugelassen sind. Die bisher vor allem für die Alzheimer-Demenz verfügbaren Arzneimittel (Antidementiva, Mittel gegen Vergesslichkeit) können Gedächtnisstörungen zeitweise lindern oder stabilisieren und so auch zu einer Verbesserung der Alltagsfähigkeiten beitragen.

Sie umfassen die sogenannten Cholinesterase-Hemmer Donepezil, Galantamin und Rivastigmin, die bei leichtgradiger bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz zugelassen sind. Bei mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Demenz steht der Glutamat-Antagonist Memantine zur Verfügung.

Eine Sonderrolle spielen pflanzliche Medikamente auf Basis von Ginkgo biloba: Sie sind die einzigen Arzneimittel gegen Demenz, die rezeptfrei in der Apotheke erhältlich sind. Sie stehen zum Beispiel als Gingko-Tabletten zur Verfügung und sind ebenfalls zur symptomatischen Behandlung von Gedächtnisstörungen im Rahmen einer Demenzerkrankung geeignet. In der Regel kommen Sie im Rahmen eines Gesamttherapiekonzeptes zum Einsatz.

Antidementiva im Überblick

Wirkstoff Wirkprinzip Einsatz bei
Donepezil

Cholinesterase-Hemmer

Hemmen den Abbau des Botenstoffes Acetylcholin, der dann wieder vermehrt zur Verfügung steht.

Leichtgradiger bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz
Galantamin Leichtgradiger bis mittelschwerer Alzheimer-Demenz
Rivastigmin Leichtgradiger bis mittelschwerer Demenz infolge von Alzheimer oder Parkinson
Ginkgo biloba

Fördert die Durchblutung im Gehirn

Verbesserung der Sauerstoffversorgung

Bei leichtgradiger Alzheimer- oder vaskulärer Demenz, sowie bei Mischformen aus beiden
Memantine

Glutamat-Antagonist

Wirkt einer übermäßigen Glutamat-Ausschüttung im Gehirn entgegen.

Mittelschwere bis schwere Alzheimer-Demenz

Weitere Medikamente kommen bei den verschiedenen Begleitsymptomen der Demenz infrage. Zur Milderung von ausgeprägten Verhaltensstörungen wie Unruhe, Aggressivität oder Halluzinationen können Neuroleptika eingesetzt werden, die stark beruhigend und antipsychotisch wirken. Bei depressiven Verstimmungen oder Antriebsminderung infolge einer Demenzerkrankung kann durch Antidepressiva eine Besserung erzielt werden.

Gingium® – für mehr geistige Leistungsfähigkeit*

Mit der hochkonzentrierten Kraft des Ginkgo sorgt Gingium® bei Demenzerkrankungen auf ganz natürliche Weise für weniger Vergesslichkeit und mehr geistige Leistungsfähigkeit. Das Besondere ist die bewährte 3-fach-Wirkung.

Gingium®

Gingium® mit der 3-fach-Wirkung

Bei nachlassender geistiger Leistungsfähigkeit* fördert Gingium® ein starkes Gedächtnis und gute Konzentration.

  • Verbessert die Durchblutung im Gehirn
  • Erhöht den Sauerstoffgehalt im Gehirn
  • Stärkt die Nervenzellen im Gehirn

Gingium® ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Gut zu wissen: Die renommierte Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN), die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Alzheimer Gesellschaft haben Ginkgo-biloba in die aktuelle Demenz-Therapie-Leitinie1 aufgenommen – zur Behandlung leichter bis mittelgradiger Alzheimer-Demenz oder vaskulärer Demenz.

Erfahren Sie hier mehr über Gingium®

* bei nachlassender geistiger Leistungsfähigkeit (dementielles Syndrom)
1 S3-Leitlinie "Demenzen": Langversion (1. Revision, August 2015), Seite 60

Pflichttexte:
Gingium® extra 240 mg, Filmtabletten: Wirkstoff: Ginkgo-biloba-Blätter-Trockenextrakt. Anwendungsgebiete: Symptomatische Behandlung von hirnorganisch bedingten geistigen Leistungseinbußen. Im Rahmen eines therapeutischen Gesamtkonzeptes bei fortschreitender Abnahme bzw. Verlust erworbener geistiger Fähigkeiten mit den Hauptbeschwerden: Gedächtnisstörungen, Konzentrationsstörungen, Niedergeschlagenheit, Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen (Vor Behandlungsbeginn sollte geklärt werden, ob die Krankheitszeichen nicht auf einer spezifisch zu behandelnden Grunderkrankung beruhen.). Enthält Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! Mat.-Nr.: 2/51003651 Stand: November 2011
Hexal AG, 83607 Holzkirchen, www.hexal.de

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